Foto Der Hahnheimer Knopf Foto

Sortenspiegel

81 % Weißweine
35 % Riesling
14 % Silvaner
11 % Müller-Thurgau
7 % Grauburgunder
4 % Weißburgunder
4 % Ehrenfelser
3 % Kerner
3 % Gewürztraminer

19 % Rotweine
9 % Dornfelder
6 % Spätburgunder
3 % Portugieser
1 % St. Laurent

Unsere Weine und Lagen

Unser Hauptanliegen ist der kompetente Anbau und der sortentypische Ausbau der klassischen Rebsorten: Riesling, Silvaner, Burgunder in allen Variationen.

Unsere Weinberge liegen in den Hanglagen des Selztals in überwiegend südlicher und westlicher Ausrichtung und genießen daher die intensive Sonneneinstrahlung bis in die Abendstunden. Zusammen mit dem schweren, tiefgründigen Kalkmergelboden, mit hohem Nährstoffgehalt und guten Wasserhaltekapazitäten gewähren diese natürlichen Terroirfaktoren auch ideale Ausreifebedingungen für spätreifende Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder.

Unsere Erste Lage ist der Hahnheimer Knopf, wo wir - eine einmalige Besonderheit dieser Lage - Cerithium Margaritaceum (ca. 60 Mio. Jahre alte Spitzkegelschnecken) zu Dutzenden auflesen.

Die Qualität des Weines beginnt bereits im Weinberg.
Schon im Winter wird mit dem individuellen Rebschnitt der ca. 100.000 Rebstöcke die Grundlage dafür gelegt.
Mit den ersten Ergrünungen der Weinberge Ende April entfernen wir gezielt die Doppeltriebe zur Auflockerung der Wachstumsbedingungen. Weiter geht es mit Entblätterung der Traubenzone nach der Blüte und vorläufiges Einstellen des gewünschten Traubenertrag mit der "grünen Lese", d.h. Ausdünnen oder Teilen der Trauben, um optimale Vegetationsbedingungen für gesundreife Trauben zu ermöglichen.

Im Herbst kontrollieren wir den Reifeverlauf mit ständigen Messungen von Süße und Säure und selektionieren die Trauben um den Ertrag zum Teil durch Vorlesen zu reduzieren, je nach den Erwartungen und Wünschen an den späteren Wein.

Die Nachhaltigkeit in einem umweltgerechten Weinbau ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Mit großem Aufwand versorgen wir jedes Jahr unsere Weinberge mit möglichst vielen Humusstoffen (Stroh, Kompost, Stallmist, Trester). Bodenanalysen geben uns genaue Kenntnis der Nährstoffgehalte. Seit vielen Jahren wird nur in Ausnahmefällen und dann sehr gezielt gedüngt.

Den gleichen Effekt hat die Wettermessstation gezeigt: der chemische Pflanzenschutz konnte erheblich reduziert werden. Begrünung der Rebzeilen und gezielte Laubarbeiten zur Verbesserung der Belüftung und Belichtung der Trauben sorgen für ein ausgewogenes Mikroklima. Diese Maßnahmen garantieren uns im Herbst qualitativ hochwertiges Lesegut, gesunde und ausgereifte Trauben.